AKTUELL: 

Aufgrund der Bundesfixkostenbeihilfe wurden die Konditionen für die Überbrückungshilfe 2 UND 3 dramatisch verschlechtert. Erstattungen von entgangenen Margen und Provisionen wurden quasi durch die Hintertür gestrichen. Die Berechnungsgrundlagen, basierend auf der Beihilferegelung, führt zu dramatischen Verschlechterungen, insbesondere bei Reisebüros und Reiseveranstaltern. Diese Anpassungen gelten rückwirkend und im Rahmen der Schlussabrechnung bis 31.12.2021 erwarten betroffene Unternehmen, die bereits einen Bescheid und Gelder erhalten haben, eine böse Überraschung in Form von horrenden Rückzahlungen.

Wir haben einen offenen Brief an Herrn Altmaier gesandt mit Berechnungsbeispielen. Diesen können Sie hier lesen. Wir fordern dringend vom Wirtschaftsminister, notwendige Anpassungen vorzunehmen. 

  1. Es dürfen nicht nur Gewinne abgezogen werden, sondern es müssen auch Verluste, wie Provisionsrückzahlungen und negative Margen im Rahmen der Berechnung nach der Beihilferichtlinie herangezogen werden dürfen.
  2. Förderkredite dürfen nicht als Einnahmen gewertet werden.
  3. Im Rahmen von Rückzahlungen durch die Unternehmen muss offensiv Transparenz hergestellt und eine tragfähige Lösung für die Rückzahlung gefunden werden.

Zur Beihilferegelung gibt es zahlreiche Fragen, die eine Antragsstellung zu diesem Zeitpunkt fast unmöglich machen. Das Wirtschaftsministerium muss schnellstens für Klarstellung sorgen (wie auch von der Bundessteuerberaterkammer gefordert). Wir raten daher dringend, bis zur Klarstellung, von einer Antragstellung ab.

Bereiten Sie Ihr Unternehmen noch heute vor!

Hier geht es zu unserem Leitfaden für Reisebüros

Hier geht es zu unserem Leitfaden für Reiseveranstalter

Kontaktieren Sie uns direkt!